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Mittwoch, 27. Januar 1999

Dummy / Dummi / Du mi?

Achtung! Dieser Eintrag ergibt keinen Sinn, er existiert nicht! Es ist ein Dummi Eintrag für etwas viel besseres, größeres und wunderbares.
Ich habe allerdings keine Ahnung, woher ich das nehmen soll :-).

Bis bald
harlequin
geschrieben von harlequin ( The early years.... ) :: Kommentare(0) :: Permalink ::
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Montag, 25. Januar 1999

Rorteten Forrest Gumps, oder so...

Sie wachsen nach! Ja, ehrlich! Ich war schockiert, als ich heute schon wieder einen neuen Arbeitskollegen hatte, der angelernt werden wollte (nunja, er hatte keine andere Wahl).
Der erste Eindruck ist hervorragend. Schaun wir mal was passiert.

Ist es eigentlich schon Zeit für Frühjahrsmüdigkeit oder sollte ich weiter Winterschlaf halten?
Und wie ist das mit der all winterlich Depression? Funktioniert die auch ohne richtigen Winter? Nehmen Depressionen auf die Wetterlage Rücksicht oder sind sie egoistisch und überfallen einen zu Zeitpunkten, an denen man am wenigsten damit rechnet?
Nicht das ich depressiv wäre, aber man wird sich doch noch darüber Gedanken machen dürfen.

Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel: Man macht sie auf, stopft soviel von den köstlichen Süßkram in sich hinein, wie geht. Ja, und dann wird einem schlecht.

Bis bald
harlequin
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Samstag, 23. Januar 1999

Das Ende der Woche

Wochenende, Wochendbeginn. Gibt es eigentlich kein vernünftiges Wort, für die beiden wichtigsten Tage in der Woche, Samstag und Sonntag?
Wochenende hört sich an, wie gewollt aber nicht gekonnt.
"Sach mal wie nennen wir eigentlich die beiden Tage am Ende der Woche?
Keine Ahnung, wie wärs mit Wochenende?
Häh?
Fällt dir was besseres ein?
"

Ihr seht, was ich meine. Kann doch nicht angehen sowas.

Ich genieße jedenfalls diese beiden Tage, mit der unglückseligen Bezeichnung. Stehe morgens so gegen 10.00 Uhr auf, setze mich vor meinen Rechner, der natürlich immer noch läuft (hab ihn fest mit dem Stromsystem verbunden - Kein Schalter, keine Stecker :-) und bastel ein wenig an den Skripten rum, die auf meiner Homepage ihren Dienst verrichten.
Dann baue ich das ein oder andere Bild weiter. Schreibe an der ein oder anderen Fortsetzung weiter (mit etwas Glück werde ich morgen mit "Rain Teil 4" und "Sleeples Teil 3" fertig sein). Und was noch? Mhm, ich esse rund um mich zu, vorzugsweise Süßkram. Kippe literweise Cola drauf (Mein Doc meinte, ich solle nicht soviel Kaffee trinken, wäre nicht gut für mich :-) und laß mich mit hervorragender Musik berieseln - ok, bedröhnen trifft es eher.

Tse, Wochenende - was für ein unwürdiger Name :-).

Bis morgen
harlequin
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Freitag, 22. Januar 1999

Gebt mir Baldrian!

Sperrt mich ein, fesselt mich - nehmt mir jegliche Möglichkeit an einen Rechner zu gelangen.
Was das soll? Ich bin rastlos. Einfach zuviele Ideen, Gedanken im Kopf. Meist sind sie völlig verrückt, durchgedreht zum Teil sogar bedenklich. Ich fange dutzende Dinge an, weil ich von ihnen begeistert bin.
Hier mal ne Fortsetzungsgeschichte, dort ein neues Layout, da ein paar Modifikationen für ein Skript, dann wieder ein völlig neues, anderes Webprojekt.
Ich scheine an Hyperaktivität zu leiden.
Ich erinnere mich an einem Urlaub mit meinen Eltern, inklusive meiner Oma. Wir fuhren mit dem Zug nach Österreich, über Nacht mit Schlafabteil. So weit, so gut. Ich war etwa 5 Jahre alt und mir war heiß, schlecht und ich hatte Durst. Quengelig also. 4 Stunden lang. Nervend. Nervtötend.
Alle Drohgebährden halfen nichts, ich gab einfach keine Ruhe, schrie rum, tobte. Meine Mutter und meine Oma waren nervlich am Ende, mein Vater konsumierte draussen auf den Gang eine Zigarette nach der anderen - Stressbewältigung nennt er das heute :-).
Dann kam die glorreiche Idee: Valium!
Keine Sorge, weder meine Mutter noch meine Oma wollten mich einschläfern, obwohl dieser Wunsch nicht ganz abwegig war. Nein, eine halbe Valium sollte doch wohl reichen, um mich Satansbraten zum Schweigen zu bringen...
Denkste! :-) Putzmunter, ohne irgendeine Notiz von den Drogen in meinem Körper zu nehmen, machte ich weiter. (Ich reagiere heute auch noch nicht besonders auf Valium....)
Bis Papa wieder ins Abteil kam. Er sprach ein doch recht mächtiges Machtwort. Dann gab ich Ruhe. Zumindest äusserlich :-).

Was wunder ich mich heute also über meine Versuche, alles irgendwie gleichzeitig und paralell zu machen?

Bis bald
harlequin

PS: Der Kollege, von dem ich gestern berichtete, ist übrigens gekündigt worden. Ich habe damit nichts zu tun! Ehrlich!
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Donnerstag, 21. Januar 1999

Dumm, einfach nur dumm.

Ich sitze nun schon eine geschlagene Stunde vor dem Rechner und überlege, worüber ich schreiben soll. Das Problem ist nicht, daß mir nichts einfällt - nein, es gibt zu viele Dinge über die ich schreiben möchte.
Zum Beispiel wurde gestern in Niedersachsen (meine Heimat, die mir allerdings immer fremder wird...) beschlossen, daß man munter im Bildungswesen sparen kann. Konkret bedeutet dies unter anderem, daß Studenten weitere Gebühren zahlen sollen und das die Stellen von etwa 5000 Erzieherinnen gefährdet sind. Welchen Sinn macht das? In den Kindergärten werden halt ein paar Erzieherinnen bzw. Erzieher (die wohl weniger) fehlen, also die Kleinen weniger intensiv betreut. Prima. Toller Plan.
Und Studenten zahlen. Ist doch auch nicht schlecht. Ich bezweifel aber, daß unterm Strich genug Geld für die Landeskasse überbleibt, um diese Gebühren zu rechtfertigen. Alleine der Verwaltungsaufwand wird einen großen Teil davon aufressen und den erwünschten Effekt minimieren. Ganz davon abgesehen, daß Studenten ja sowieso in Geld schwimmen und liebend gerne zusätzliche Gebühren berappen.
Dabei fällt mir ein, eine Umfrage hat ergeben, daß die Allgemeinbildung niedersächsischer Schüler ohnehin nicht die beste ist. Sie bilden das Schlußlicht in Deutschland. Na, wenn das kein Beweis für die hervorragende Bildungspolitik in Niedersachsen ist.
Holen sich die Expo ins Haus, bauen dafür halb Niedersachsen um (das Gefühl hat man, wenn man sich Richtung Hannover begibt), beteiligen sich an Betrieben, um Arbeitsplätze zu sichern und dann sowas. :-(

Dann war da noch die Geschichte von einen Arbeitskollegen, den ich anlernen soll.
Er hört nicht zu, wenn man ihm etwas erklärt. Gestern zum Beispiel meinte er, ich würde ihm Unsinn erzählen. Ich gebe zu, nicht alles, was ich sage kann man ernst nehmen - denn nicht alles ist ernst gemeint. Aber wenn es um den Umgang mit Maschinen geht, an denen schon Leute Gliedmaßen verloren haben oder sich durch Unachtsamkeit Knochenbrüche, Vergiftungen, Prellungen oder Fleischwunden zu gezogen haben, erzähle ich keinen Unsinn. Denn ich trage die Verantwortung für die Menschen, die ich angelernt habe. Was ist nun aber, wenn diese Menschen, Ratschläge bewußt ignorieren? Ist es dann meine Schuld, wenn sie sich an einer Fräse mal eben die Hand hexeln? Oder ihnen ein schwerer Eisenholm das Schienbein zertümmert? Oder ihnen metallende Sägespäne die Augen verletzen?

Wohl nicht. Ich werde jedenfalls heute zusammen mit einen weiteren Kollegen, der mit für das Anlernen verantwortlich ist, diese Verantwortung offiziell abgeben.

:-) Bald ist Wochenende.

Bis bald
harlequin
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Mittwoch, 20. Januar 1999

Arbeitszeiten

Herrje schon ist es Mittwoch. Mein langes Wochenende ist vorbei, ab 13.15 Uhr heißt es wieder Arbeiten. Eigentlich ist es gar nicht so schlimm, ich darf einen neuen Kollegen anlernen, daß bedeutet: Ich habe die Macht! :-) Und es gibt wieder widerlichen Tee oder Kaffee aus dem Automaten, alleine der Geschmack sorgt dafür, daß man wach bleibt. Und schließlich bekomme bekomme ich sogar Geld dafür, was ich bis heute nicht ganz verstehe ;-).

Dennoch gibt es ein paar Dinge, die mich an der Arbeit so spät am Tag/Abend stört:
  1. Wichtige Serien, die um 20.15 Uhr laufen, sind für mich unerreichbar und das finde ich sehr tragisch!
  2. Wenn ich irgendwann so gegen 23.00 Uhr zu hause bin kann ich nur noch wenige Leute am Telefon belästigen, wenn ich darüber nachdenke, fällt mir sogar nur eine einzige Person ein ;-).
  3. Ich kann nicht den Sonnenuntergang beobachten und die sind im Winter besonders schön.
  4. Alle Supermärkte haben zu, wenn ich Feierabend habe. Ich muß mir also schon morgens Gedanken machen, was ich einkaufen will - eine schier unlösbare Aufgabe :-).
  5. ...und so weiter...

Ihr seht also, es ist nicht alles Gold was glänzt. Aber so Gott will, werden in den nächsten Monaten humanere Arbeitszeiten eingeführt. Warten wir es ab.

Bis bald
harlequin
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Montag, 18. Januar 1999

Weil es besser schmeckt - Der King oder das goldene M?

Der King oder das goldene M?

Viele Fragen spalten die Nation. Welchen Browser soll man nehmen. Hat sich mit der Wahl von Gerhard Schröder zum Kanzler eigentlich irgendwas geändert oder hält Helmut Kohl immer noch die Fäden in der Hand? War die Wahl nur eine geschickt ausgeklügelte Täuschungsaktion zur Machterhaltung? Ist Cola für Kleinkinder schädlich? Sollte man vor, während oder nach dem Sex rauchen, Socken stricken, TV gucken?
Oder bei welchen amerikanischen Fast Food (was soviel heißt wie "beinah Essen") Restaurant schmeckt es am besten?
Meiner Meinung nach beim King. Dort sind die Zutaten frisch (sie sehen jedenfalls deutlich appetitlicher aus), das Fleisch wird gegrillt und die Pommes sind sowieso besser. Läßt man diese wesentlichen Fakten links liegen und wertet nur die Werbung, liegt das goldene M fast gleich auf, aber eben nur fast :-).

Aber es geht natürlich nichts über das Essen bei Muttern, das ist umsonst, schmeckt meist recht gut und Nachschlag gibt es auch :-). Nunja, wers mag....

Bis bald
harlequin
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Sonntag, 17. Januar 1999

Gute Vorsätze!

Puh! Fast einen Monat lang hab ich niemanden mehr mit meinen Tagebuch belästigt. Da frag ich mich, ob es überhaupt jemanden aufgefallen wäre, wenn ich seit 14 Tagen hier in einer Badewanne dahingammeln würde, so im Barschel Stil.
Vielleicht die Nachbarn? Nein, die würden vorher erst den Grund bei sich selbst suchen - sind halt passend erzogen :-).
Online Bekannte? Eher weniger, denn der Geruchs - PC ist trotz gegenteiliger Behauptungen (ja, manche Mühlen stinken tatsächlich nach Pizza, Cola, Kaffee, Zigaretten usw.) noch nicht sehr verbreitet. Außerdem müßte ich dafür auch online sein und als Toter in der Wanne ohne Netzwerkanschluß klappt das eh nicht.
Tja, ich stelle fest, es wachsen bereits Blumen oder Pilz Kolonien auf mir, bevor jemand meine Abwesenheit bemerkt ;-). Sind doch prima Aussichten.

1999 läuft hoffentlich besser als 1997 & 1998. Ich bin überzeugt es kann nur besser werden. 1998 endete damit, daß ich nen dezenten Datenverlußt hinnehmen mußte, besser gesagt mein PC. Etwa 17000 Worte mal so eben aufgeraucht. :-( Ein paar Wochen Arbeit im Daten Nirvana. Kein Backup. Wozu auch? Ich bin Experte! Sowas brauche ich doch nicht! Is doch kiki!
Nu weiß ich es besser. Entweder lasse ich mir ein Zip schenken, oder ich lese einfach Bücher, die sind schon fertig geschrieben und man findet sie in jeder halbwegs geordneten Tankstellen - Bibliothek ;-).

Durch den Datenverlußt gingen auch sämtliche "redesignten" (gräßlich, diese Worte) Seiten von meiner Homepage flöten, ist zwar nicht weiter tragisch aber trotzdem kein optimaler Start ins neue Jahr.

Fazit:
  1. Trotz vieler mittelschwerer bis vernichtenden Katastrophen habe ich auch das Jahr 1998 überlebt.
  2. Mein Auto ist nun schon fast ein Jahr defekt und ich hänge immer noch dran. Und nein, daß ist nicht wörtlich zu nehmen! :-)
  3. Den Service in T-Punkten muß man auch weiterhin mit den Raster-Elektronen-Mikroskop suchen.
  4. Ich habe keinen einzigen Vorsatz fürs neue Jahr - ich würde ihn eh nicht halten.
  5. "StarTrek IX" ist schon jetzt der Film des Jahres.
  6. Es sei denn der nächste "StarWars" Film kommt noch 1999 ins Kino :-).

Mal schauen, was das Jahr an Überraschung bereithält, vielleicht geht die Welt ja diesmal unter ;-).

Bis bald
harlequin
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