Dienstag, 31. Juli 2001
Abdanken unerwünscht.
moin! Dieses Jahr ist im Moment ziemlich zum Brechreiz nachgeben.
Mein alter Herr liegt seit Wochen im Krankenhaus, nach diversen Untersuchungen kam er gestern unters Messer. Teile seiner Lunge wurden entfernt und die nachfolgenden Therapien gehen von Chemo bis Bestrahlung.
Ein ethisch wohl sensiblerer Mensch, als ich es offensichtlich bin, meinte am Wochenende zu mir, als ich mir ne Kippe anzündete, ich solle doch an meinen Vater denken.
Ich tue seit Wochen nichts anderes! Er hat sich seinen Lungenkrebs selbst eingebrockt, so wie ich mich in vollem Besitz meiner geistigen Fähigkeiten dem Krebsrisiko aussetze. Ob es nun Lungen- oder Kehlkopfkrebs ist, wer weiß das schon. Doch daran krepieren, damit leben werde ich müssen, solch ein 'Recht' ist wohl kaum übertragbar.
Wenn ich in meiner jetzigen Situation all die Dinge aufgeben müsste, die mir einen Ausgleich, eine Ablenkung bieten, würde ich vermutlich anfangen, erst Tapetten und später Freundschaften zu fressen. Es geht mir dabei nicht um tatsächliche oder eingebildete Entzugserscheinungen, nein, es geht dabei ausschließlich um die Ruhigstellung, Narkose meiner negativen Stimmung.
Momentan wäre es nicht ratsam, mir mit gut gemeinten Ratschlägen auf die Ketten zu gehen. Ich muß selbst mein Leben leben, oder es zumindest versuchen. Und wenn dann irgendwelche Menschen, die ich kaum länger als ein halbes Jahr kenne mich zuquatschen, obwohl sie nicht die geringste Ahnung haben, wie es in mir aussieht muß ich mich immer wieder beherrschen sie nicht zu beissen.
Freunde, die mich schon länger kennen, egal ob nun 1, 2 oder noch mehr Jahre, danke ich übrigens für ihre Zurückhaltung. Wenn ihr mir mal den ein oder anderen Ratschlag oder auch Tritt in den Hintern gebt, dann passt der auch.
Es wird wieder aufwärts gehen, auch wenn der Weg mit jedem Absturz beschwerlicher wird. Die Eltern, die meine Generation in die Welt gesetzt haben, scheinen zwar gerade das Zepter dieser Welt an uns überreichen zu wollen, doch noch lassen wir sie nicht abdanken!
Ich jedenfalls nicht!! Noch will ich etwas lernen von meinen Eltern, noch bin ich nicht bereit auf den Friedhof zu gehen, um Blumen zu gießen.
Ausserdem: Was fällt denen ein sich von dieser Erde zu stehlen, bevor wir ihnen zeigen konnten, dass auch wir süße kleine Kinder in die Welt zu setzen können. Das auch wir etwas zu Stande bringen können, dass nicht 'Internet', 'SMS' oder 'Loveparade' heißt.
Also, wagt es nicht euch zu trollen!
Bis bald,
harlequin
Donnerstag, 26. Juli 2001
Na, Trauma gefällig?
moin! Sodele! Eben hat mir das Horoskop von Sat.1 bestätigt, was ich ohnehin schon geahnt habe: Heute wird ein hervorragender Tag!
Okay, ich glaube nicht wirklich an Horoskope, aber wenn sie mir meine Intuition bestätigen schon.
Ich werde heute die Wohnung auf Hochglanz polieren (im Falle unseres Herds ist das sogar wörtlich zu nehmen) und mich ganz langsam auf das Wochenende vorbereiten...
Da ich gerade einen dezenten Koffeinrausch habe, fasel ich mal etwas vor mich hin, einfach um euch an dem Gefühl einer halben Kanne Kaffee auf leeren Magen teilhaben zu lassen. Wer also weiterliest ist selber schuld und sollte mich für nichts verantwortlich machen ;-).
Alles fing gestern abend an, als urplötzlich (und völlig unerwartet) Nico aufschlug und meine Planungen für den Abend übern Haufen warf (jaja, ich hatte nicht wirklich was vor...).
Nachdem ich den Schock überwunden hatte und mein Gestammel langsam nachließ, überdachten wir diese unerwartete Situation genauestens und kamen zum Entschluß, mal wieder raus zu gehen. Eigentlich ist ja nichts ungewöhnliches an so einer alltäglichen Handlung - eigentlich.
Da ich es bei der drückenden Hitze und penetranten Sonneneinstrahlung draussen nicht sonderlich gemütlich finde und eine extrem Hautkrebsparanioa habe (erst seit dem ich mal meine Sonnenbrände aus der frühen Jugend zusammen gezählt hatte), meide ich schon fast vampirähnlich sämtliche UV-Strahlung.
Und das mir jetzt niemand mit solchen klugen Tips wie eincremen kommt!
Nun denn, gesagt, getan. Wir packten ne Decke, Tabak und ein Handy ein und bewegten uns in unbestimmte Richtung von unserem Domizil fort.
Nico meinte, dass er, als er letztes Jahr um die gleiche Zeit, mal mit seinem Fahrrad eine Tour gemacht hat, auf einen See ganz in der Nähe gestoßen zu sein. Auch nach mehrmaligen Nachfragen konnte er die Entfernung nicht genauer spezifizieren und durch seine Angaben rechnete ich mit mindestens 10 Kilometer Fußmarsch und war entsprechend gelaunt.
Ein Zwischenstop beim Türken später (ja, verdammt! ich hatte Hunger!!) und noch etwa 3 Kilometer munteren BundeswehrStandardMarschtempos (hmm, nach 23 Monaten Bund habe ich das noch nicht ganz rausbekommen) waren wir tatsächlich an einem niedlichen kleinen See, der gerade so über die Teichgröße kam.
Mit ner Dose Bier in der Hand machten wir es uns gemütlich und ließen die WG-Seele baumeln. Da wir in solchen Momenten in das primitive Stadium eines Standardmannes zurückfallen, quatschten wir über alle möglichen Themen, in männlich detailierter Art und Weise, versteht sich.
Nico auf einer Bank, ich auf der Decke starrten in den wolkenlosen Himmel. Ich beschrieb gerade sehr ausführlich eine sehr blutige Angelegenheit, worauf Nico antwortete und plötzlich mitten im Satz innehielt. Irritiert sah ich auf und erblickte in nicht ganz drei Meter Entfernung (also in absoluter Hörweite) ein etwa 4 jähriges kleines Mädchen, welches uns anstarrte.
Verdammt! Ich rechnete spontanen Geschrei, Tränenfluten und hilflos verstörtem Brabbeln (weiß ich doch nicht, wie kleine Kinder in dem Alter auf blutige Dinge reagieren, die sehr detailreich umschrieben werden...). Doch da war auch schon die Mutter zu dem Kind und es stellte sich raus, dass weder Mutter noch Tochter deutsch sprachen, eher russisch.
Puh! Noch einmal davon gekommen, ich hätte es mir wohl nie verzeihen können, durch simples männliches Geschwafel einem Kind ein waschechtes Trauma zu verpassen...
--- cut ---
Ein Sommerwochenende naht und das erste richtige Fullhouse des Jahres bahnt sich an. Ingesamt sechs Leute werden in dieser 42 qm Wohnung hausen und - so sieht es das WG-Gesetz § 3 Absatz 2 vor - eine Menge Spass haben.
Doch vorher muss ich hier noch ein paar Dinge richten....
Soviel aus meinem Chaos....
Bis bald,
harlequin
Sonntag, 22. Juli 2001
Anders sein...
moin! In einer Geburtstags Mail wurde ich aufgefordert, so anderes zu bleiben, wie ich angeblich bin. Nun, es scheint so, dass hier im Internet Worte auf eine besonders empfindliche Goldwaage gelegt werden.
Ich bin mir schon bewußt, dass ich nicht ganz so bin, wie manche Person mich gerne hätte - mich gibt es halt nicht im Versandhaus zu bestellen.
Aber wer sagt denn, ob diese Tagebucheinträge nicht automatisch generiert werden? Von einem virtuellen 'alter Ego', welches sich schon seit Jahren von mir abgespalten hat?
Herr Gott, lass Sinn für Humor regnen, es gibt so viele verbohrte Menschen auf deiner Erde, dass es mehr als überfällig ist.
In der Hoffnung, dass die kommenden Niederschläge etwas Sarkasmus und Zynismus mit sich bringen, fange ich nun mit meinen eigentlichen Tagebucheintrag an:
Italien scheint im Moment ziemlich in der Tinte zu sitzen. Da schafft ein Vulkan Grillatmosphäre, lockt somit hunderte von Extrem-Grill-Fans an und verursacht damit eine nicht zu deckende Nachfrage an Grillfleisch.
Sollte es allerdings mit den Eruptionen noch weiter gehen, könnte sich auch dieses Problem bald ergeben: Die Dörfer rundrum werden dann nämlich am größten Grillfest des Jahres teilhaben. Bei der Geschwindigkeit der lokalen Behörden ist anzunehmen, dass es auch jede Menge Grillfleisch geben wird, auf zwei Beinen zwar, aber es soll ja Leute geben, die vor nichts zurück schrecken - ausserdem kann man mit genügend Ketchup drüber fast alles essen...
Achja, dann war da noch der G7 + Russland Gipfel. Hach, war das schön, erneut zeigten gerade deutsche Gastrandalierer, wie die so berühmte 'Wertarbeit' auszusehen hat. Es ist schon erstaunlich, dass trotz der rigorosen Kontrollen an den Grenzen und in Genua selbst eine solche Eskalation überhaupt möglich war.
Meine Vermutung geht in die Richtung, dass es gerade durch dieses enorme Aufgebot an Sicherheitskräften zur Verschärfung kam, aber darüber sollen sich andere streiten.
Kurz ist der Eintrag, aber er ist zumindest da, was man vom Sommer nicht sagen kann.
Bis bald,
harlequin
Sonntag, 15. Juli 2001
25 - stopp - nich leiser - stopp
moin! So, da wär ich wieder. Obwohl erst ein Tag seit dem letzten Tagebucheintrag vergangen ist, kommt es mir vor als wäre schon wieder ein ganzes Jahr an mir vorbei gezogen...ähm...moment mal.... Verdammt! Es ist schon wieder ein Jahr vorbei! Gute Güte ich bin über Nacht ein Jahr älter geworden!
Wie konnte das nur geschehen? Ich habe das über 360 Tage nicht bemerkt, dieser schleichende Verfall der Jugend, so lange hat er sich unter der Oberfläche verborgen und nun bricht er mit einem Mal aus!
Ich bin zutiefst erschüttert. Mein Personalausweis hat mir offenbart, daß ich nicht nur ein Jahr älter geworden bin, sondern dieses Mal auch das viertel Jahrhundert gesprengt habe.
Na denn, es ist Zeit für eine Retrospektive:
Ich wurde an einem gewittrigen Abend vor 25 Jahren in das Licht dieser Welt gerissen. Dabei übertreibe ich nicht im geringsten, denn ich hatte muntere 2 Wochen Verspätung, was die Ärzte dazu trieb, mich auf sehr kaiserliche Art und Weise in das Rampenlicht des Kreissaales zu befördern.
Ich denke, daß darin der Grund für meine spätere Abneigung gegen zu grelles Licht liegt - aber da streiten sich die Experten noch...
Meine Kindheit war, entgegen anders lautender Aussagen, sehr wohl behütet und schön. Meine Oma brachte mir die entscheidenen Dinge des Lebens bei, auf nem Fahrrad fahren, Schuhe zubinden, die Uhr lesen, meinen Namen schreiben, bis 20 zählen und die Grundlagen der Addition und Subtraktion.
Dies half mir schon früh Eindruck zu schinden, so war ich schon mit 6 Jahren verlobt. Doch nach ein paar wilden Jahren leben wir nun schon länger in Trennung.
Mein Vater brachte mir das elektrische Element näher, zu nahe, wie sich später herausstellte, denn ich habe konsequent alles ausprobiert, was man nur als Kind ausprobieren konnte - fragt meine Tante, ihr Plattenspieler hat mich nicht sehr lange überlebt...
Meine Mutter brachte mir die häuslichen Dinge bei. Dank ihr bin ich nun ein komplett ausgestatteter moderner Mann, der kochen, bügeln, nähen, eine Waschmaschine im Schlaf bedienen und - mit sehr viel Glück - stricken kann. Danke Mama!
Es folgte meine Jugend, oft auch Pubertät genannt. Ich ließ mir keine Frechheit entgehen, war bei der Lehrerschaft aufgrund meiner Kommentare so beliebt, daß sie sich am Ende eines Schuljahres oft bei mir bedankt haben. Leider sind die meisten dann auch bald in den Ruhestand gegangen...
Oh, die Liebe, ja, die ist eine Sache für sich. Ich habe sie immer in vollen Zügen ausgekostet, Hals über Kopf passt wohl besser. Das erste Mal, das zweite, das dritte, das vierte, ach nein, das geht nun zu sehr ins Detail.
Der Beruf, siehe Schule.
Die Armee, schande über sie! Jawohl! Wegen ihr und einer unglücklichen, natürlich nicht wohl überlegten Liebe in Hamburg habe ich mit dem Rauchen angefangen. Ergebniss: Etwa 23000 Zigaretten, 20 Zigarren, 200 Zigarillos in 22 Monaten. Ja, ich habe das nachgerechnet!!
Aber die Armee hatte auch was Gutes: Die Freundschaft zu Nico, die im Moment seit einem Jahr und vier Monaten in unserer WG ihren Höhepunkt erreicht...
Tja, nun sitzte ich hier, ein viertel Jahrhundert auf dem Buckel und schwelge in Erinnerungen. Aber was bringt die Zukunft? Sicher, ich werde irgendwann mal 30, 35, 40, 96 Jahre alt sein, da besteht kein Zweifel. Doch der Weg dorthin ist wunderbar in dunkle Tücher gehüllt.
Ich weiß nicht was morgen kommt und ich will es auch nicht wissen. Ich möchte einfach halbwegs gesund werden/bleiben und weiterhin so liebe Freunde haben, wie ich sie jetzt habe.
Also, macht es gut und vielen lieben Dank an euch alle: Andrea, Anna, Anne, Antje, Banker, DJ, Fabienne, Frances, Kamikätzchen =^.^=, Kathrin, Melle, Melody, Nico, ozz, Rico, Soulhunter, Sven und Towanda. Ich hoffe, daß ich niemanden vergessen habe. Sollte dies der Fall sein, so bitte ich die Person hiermit schon jetzt um Vergebung, Gnade und die Gewährung eines Ablasses...
Danke und werdet/bleibt gesund!
Bis bald,
harlequin
Samstag, 14. Juli 2001
Die Weltherrschaft, jaha!!!
moin! Es ist vollbracht. Nach mörderischen Monaten des 20 stündigen Programmierens, begleitet von völliger Isolation von Öffentlichkeit und Sonnenlicht, ist die nächste Inkarnation von harlequin.de endlich fertig.
Wie ist es nun zu diesem Machwerk gekommen? Wer war mit daran beteiligt? Wie hat mich dieses Projekt verändert? Was bringt die Zukunft? Warum ich keine anderen Hobbies habe und seit Monaten nicht mehr auf der Osnabrücker Piste wildern war...
Lest weiter und ihr werdet es erfahren...
Alles begann in den frühen Morgenstunden eines diesigen Märztages. Düstere Gedanken beherrschten mich.
Nach einer Tasse extra starken Kaffee stellte ich eine Liste der möglichen Aktivitäten auf:
- Die Weltherrschaft übernehmen!
- Alle 0190 Nummern Anbieter mit einer gekonnten Callbackfunktion in den Ruin zu stürzen, damit ich endlich des Nachts vernünftig fernsehen kann
- Die Weltherrschaft übernehmen!!
- Die Zeugen Jehovas unterwandern und zum Wahren Glauben des gnadenlosen Kapitalismus führen
- Die Weltherrschaft übernehmen!!!
- Mit einem amerikanischen Spionageflugzeug einen internationale Krise zwischen China und den USA zu provozieren und letztlich einen kleinen Hackerkrieg zwischen den beiden Staaten ins Leben zu rufen
- Die Weltherrschaft übernehmen!!!!
- Die USA zu Panikkäufen am Rotterdammer Ölhafen zu bewegen, um hier in Deutschland die Autofahrer zu ärgern
- Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!
- Bei Solitär mehr als 8500 Punkte erreichen
- Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!
- HandstandanderWand üben bis mein Kopf blau anläuft
- Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!!
- Meine Homepage mutieren zu lassen, alte Sachen wieder online stellen, neue Funktionen ausprobieren
- Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!!!
- Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!!!!
- Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!!!!!
- etwas gegen die Stimmen in meinem Kopf tun!
Blieb also nur noch Punkt 14.
Der erste Gedanke war, daß die ganze Homepage benutzerfreundlich und nicht mit Javascripts, Framesets,
Flashes (keine Ahnung wie die Mehrzahl von dem Zeug in neudeutscher, pseudoweltgewandter Rechtschreibung geschrieben wird...)
oder sonstigen unnützem, abartigem und völlig überbewertetem Spielkram (<< cool, rettet dem Dativ!!) verseucht sein sollte.
Aber es sollte schon mehr als ein Facelifting werden, einfach ein paar Logos austauschen konnte nicht der Weg sein. Die Lösung war und ist PHP. Es hat sich mittlerweile dermaßen etabliert, daß eigentlich kein Weg dran vorbei führt.
Ich machte mich auf die Suche nach verschiedenen Lösungen, Portalsoftware, Newssysteme, Weblogger Systeme, etc. Die Auswahl ist riesig, aber nichts von dem was ich fand - und das war eine Menge, fragt mal meine Festplatte - befriedigte meine Ansprüche vollständig. Ausserdem sah ich nicht ein, auf jeder Seite meiner Homepage einen Copyright Hinweis von der Software zu lassen, wo doch das restliche Design ausschließlich von mir käme.
Und solche Hinweise einfach weglassen ist nicht die feine Art, um die Arbeit des Autoren zu würdigen. Gar zu behaupten man hätte die Soft komplett selber geschrieben wäre idiotisch, da jeder halbwegs bewanderte Surfer oder Webdesigner anhand des Quelltextes dies ohne Probleme widerlegen kann. Ausserdem ist so etwas Betrug und verstößt gegen geltendes Recht.
Es darauf ankommen lassen ist dumm, denn man weiß nie, wen man auf die Füße tritt und wie der jenige reagiert...
Nun denn, ich mußte einen anderen Weg gehen, also setzte ich mich hin und fing an den Kram halt selber zu programieren.
Es war einfacher als ich dachte, Probleme traten nur bei den beiden CGI - Skripten (Gästebuch und Tagebuch) auf. Dank der Hilfe von mnenomic, der das ursprüngliche Tagebuch Skript fabriziert hatte, waren diese dann aber auch sehr schnell aus der Welt geschafft.
Was kann ich noch sagen? Ich weiß das die Site hier nicht komplett ist, es vermutlich auch nie sein wird/kann, aber ich tue mein bestes und scheine langsam auf den richtigen Weg zu sein.
Ich möchte mich bei einigen Menschen bedanken, die diese Site ermöglicht haben (ja, nun werde ich rührselig...)
- Richard Strauss für Also sprach Zarathustra
- Sepultura
- Slayer
- Thomas D.
- der IRA, RAF und ETA für das Bombenwetter, welches sie immer gerne verbreitet haben und es auch weiterhin tun.
- mnenomic für seine Engelsgeduld, mit der er mich dahin gebracht hat, wo ich nun bin (nein, nicht nur an den Rand des Wahnsinns, sogar noch einen Schritt weiter)
- Nico, dafür das er mich in letzter Zeit einfach in Ruhe gelassen hat und ich im stillen Kämmerlein meinem Irrsinn verfallen konnte ;-).
- Antje und der Bundeswehr, dafür das sie mir Nico vom Hals gehalten haben :-).
- Kamikätzchen =^.^= für die konstruktive Kritik und die Stunden im ICQ...
- ALDI, für das gute aber billige Essen
- Den Typen, der immer unseren Briefkasten mit Werbung vollstopft - obwohl wir nen Aufkleber angebracht haben: "Wenn du hier Werbung einwirfts wirst du in der Hölle schmoren...." - Er hat es so gewollt >:-).
- Allen Spamern, die mir mein E-Mail Konto zupflastern. Ich werde euch finden und über ganz kleiner Flamme rösten!!! HAHAHAAHAHHAAAAHAA!!!!
- Zu guter letzt noch den Stimmen in meinem Kopf, für all die lustigen Ideen.
Bis bald,
harlequin
Donnerstag, 05. Juli 2001
Hot Baby, hot!
moin! Ja, ihr seht richtig, ich habe einen alten CPU-Lüfter zweckentfremdet.
Mit sehr gutem Grund wohlgemerkt: Alles begann heute gegen die Mittagszeit, eines meiner Sinnesorgane meldete mir stetig steigende Temperaturen. Da ich mich nicht auf die alleinige Wahrnehmung einiger äußerst unpräziser Nerven eines menschlichen Körpers verlasse, wollte ich es natürlich genauer wissen.
So schaltete ich einen meiner Rechner ab und wartete, daß er sich bei geöffnetem Gehäuse auf Zimmertemperatur abkühlte. Nach etwa einer halben Stunde war es dann so weit, ich schaltete die Mühle wieder an, bewegte mich schnellstens ins BIOS und schaute dort die Temperatur der CPU nach.
Da moderne Rechner sehr schnell auf Temperatur kommen, rechnete ich eine recht großzügige Toleranz ab und kam zur Erkenntnis, daß die Raumtemperatur etwa 28 Grad Celsius beträgt.
Zu warm um an einem Rechner zu arbeiten!
Aber meine Improvisation funktioniert recht gut und dem Arbeiten steht nichts mehr im Wege...
Ups, I do it again! :-)
Sehr bald....
burn baby, burn! ;-)
Bis bald,
harlequin












