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Montag, 06. August 2001

Fenster kaputt

moin!

Gestern war ein durchwachsener Tag. Als ich gegen Mittag aufgestanden bin, schlaftrunkend in die Küche wankte, gab es die erste unangenehme Überraschung.
Der Wind, der Wind, das himmlische Balg hatte unser Küchenfenster aufgedrückt (okay, es ist nicht ganz in Ordnung) und sämtliche Dinge, die sich bis dato noch auf der Fensterbank befanden gen Boden befördert.
Selbstredend gehörte unsere Küchenfensterbankpflanze (ja, ich liebe selbst erdachte Wortgebilde jenseits der 10 Buchstaben...) auch zu den beklagenswerten Opfern.
Also schön, bevor ich mir also Tee machte durfte ich erst aufräumen, netten Dank an die lauen osnabrücker Lüftchen.

Entsprechend gelaunt setzte ich meine sonntäglichen Aktivitäten fort, also: Tee kochen, schlürfen, irgendwann duschen, essen, zwischendurch ein paar Zigaretten ihrem Verwendungszweck zugeführt und dann auch wieder die Telefone aus ihrer aufgezwungenden Schweigsamkeit erlöst.
Bei dieser Gelegenheit kam ich ins Grübeln: Bin ich überkommunikativ? Ich meine ich habe in meinem vier Wänden ein normales Telefon, dann ein ISDN Telefon, das mir anhand des Klingeltons verrät, ob es der Anrufer mit Nico, dem Fax oder gar mit mir zu tun haben möchte. Last, but not least mein Handy. Über meine beiden Rechner hier möchte ich gar nicht nachdenken, dann fielen mir E-Mail, ICQ und AIM ein, die ersten beiden sogar auf dem Linuxrechner, obwohl der nur als Webserver dienen sollte.
Letztendlich bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass ich keineswegs überkommunikativ bin. Denn: Ich chatte nicht!

Erleichtert über meine Feststellung setzte ich mich wieder an mein momentanes Steckenpferd, eine auf phpnuke 5.01 und nukeaddon 5.04 basierende Website unseres Counter-Strike Clans. Die Probleme waren wie immer, hier (also auf meinem lokalen Webserver) läuft alles einwandfrei, doch sobald ich das Zeug uppe, die MySQL Tabellen einbringe, kriselt es an allen Ecken und Kanten.
Der Grund ist sogar bekannt: Hier läuft PHP4 und auf dem Webserver PHP3. Eigentlich sollte die Software trotzdem problemlos funktionieren, so steht es zumindest in sämtlichen Readme-Dateien, aber die sind ja wie Papier geduldig, besonders wenn es um die Aktualität geht...
Wenn man das Ganze dann noch mit der im Alpha Stadium befindliche Implementierung einer Forumsoftware kombiniert, sollte man sich über nichts mehr wundern. Erst recht nicht, wenn man diese Implementierung von dem CVS Server der Entwickler zieht!!

*grummel*

Aber dank mnenomic waren die größten Probleme auch nach ein paar Stunden behoben, dank dir, du mein SQL Guru! :-)

--- cut ---

Nachdem Olli mich mit lebensnotwendiger Nahrungsergäzung versorgt hatte und der Besuch aus der Bundeswehrvergangenheit sich auch wieder verabschiedet hatte war auch Nico schon da. Tröstlich, dass er sich nach knapp ner Woche Abstinenz noch an den Rückweg erinnern konnte und mich sogar mit meinem richtigen Namen ansprach ;-). In diesen wilden Zeiten weiß man ja nie, wie schnell solche Dinge vergessen oder gar verdrängt werden :-).

--- BIG CUT ---

Heute ist also Montag. Kein typischer wie mir scheint, zwei nette Menschen haben Geburtstag und sowas passiert schließlich nicht jeden Montag...

Happy Birthday, Olive!
and
Happy Birthday, Frances!

Feiert schön und lasst euch die Stimmung nicht durch das Wetter versauen, schon garnicht von irgendwelchen Windstößen, die eure Blumen von der Fensterbank werfen :-)

Bis bald,

harlequin
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Dienstag, 31. Juli 2001

Abdanken unerwünscht.

moin!

Dieses Jahr ist im Moment ziemlich zum Brechreiz nachgeben.
Mein alter Herr liegt seit Wochen im Krankenhaus, nach diversen Untersuchungen kam er gestern unters Messer. Teile seiner Lunge wurden entfernt und die nachfolgenden Therapien gehen von Chemo bis Bestrahlung.
Ein ethisch wohl sensiblerer Mensch, als ich es offensichtlich bin, meinte am Wochenende zu mir, als ich mir ne Kippe anzündete, ich solle doch an meinen Vater denken.
Ich tue seit Wochen nichts anderes! Er hat sich seinen Lungenkrebs selbst eingebrockt, so wie ich mich in vollem Besitz meiner geistigen Fähigkeiten dem Krebsrisiko aussetze. Ob es nun Lungen- oder Kehlkopfkrebs ist, wer weiß das schon. Doch daran krepieren, damit leben werde ich müssen, solch ein 'Recht' ist wohl kaum übertragbar.

Wenn ich in meiner jetzigen Situation all die Dinge aufgeben müsste, die mir einen Ausgleich, eine Ablenkung bieten, würde ich vermutlich anfangen, erst Tapetten und später Freundschaften zu fressen. Es geht mir dabei nicht um tatsächliche oder eingebildete Entzugserscheinungen, nein, es geht dabei ausschließlich um die Ruhigstellung, Narkose meiner negativen Stimmung.
Momentan wäre es nicht ratsam, mir mit gut gemeinten Ratschlägen auf die Ketten zu gehen. Ich muß selbst mein Leben leben, oder es zumindest versuchen. Und wenn dann irgendwelche Menschen, die ich kaum länger als ein halbes Jahr kenne mich zuquatschen, obwohl sie nicht die geringste Ahnung haben, wie es in mir aussieht muß ich mich immer wieder beherrschen sie nicht zu beissen.

Freunde, die mich schon länger kennen, egal ob nun 1, 2 oder noch mehr Jahre, danke ich übrigens für ihre Zurückhaltung. Wenn ihr mir mal den ein oder anderen Ratschlag oder auch Tritt in den Hintern gebt, dann passt der auch.

Es wird wieder aufwärts gehen, auch wenn der Weg mit jedem Absturz beschwerlicher wird. Die Eltern, die meine Generation in die Welt gesetzt haben, scheinen zwar gerade das Zepter dieser Welt an uns überreichen zu wollen, doch noch lassen wir sie nicht abdanken!
Ich jedenfalls nicht!! Noch will ich etwas lernen von meinen Eltern, noch bin ich nicht bereit auf den Friedhof zu gehen, um Blumen zu gießen.

Ausserdem: Was fällt denen ein sich von dieser Erde zu stehlen, bevor wir ihnen zeigen konnten, dass auch wir süße kleine Kinder in die Welt zu setzen können. Das auch wir etwas zu Stande bringen können, dass nicht 'Internet', 'SMS' oder 'Loveparade' heißt.

Also, wagt es nicht euch zu trollen!

Bis bald,

harlequin
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Donnerstag, 26. Juli 2001

Na, Trauma gefällig?

moin!

Sodele! Eben hat mir das Horoskop von Sat.1 bestätigt, was ich ohnehin schon geahnt habe: Heute wird ein hervorragender Tag!
Okay, ich glaube nicht wirklich an Horoskope, aber wenn sie mir meine Intuition bestätigen schon.
Ich werde heute die Wohnung auf Hochglanz polieren (im Falle unseres Herds ist das sogar wörtlich zu nehmen) und mich ganz langsam auf das Wochenende vorbereiten...

Da ich gerade einen dezenten Koffeinrausch habe, fasel ich mal etwas vor mich hin, einfach um euch an dem Gefühl einer halben Kanne Kaffee auf leeren Magen teilhaben zu lassen. Wer also weiterliest ist selber schuld und sollte mich für nichts verantwortlich machen ;-).

Alles fing gestern abend an, als urplötzlich (und völlig unerwartet) Nico aufschlug und meine Planungen für den Abend übern Haufen warf (jaja, ich hatte nicht wirklich was vor...).
Nachdem ich den Schock überwunden hatte und mein Gestammel langsam nachließ, überdachten wir diese unerwartete Situation genauestens und kamen zum Entschluß, mal wieder raus zu gehen. Eigentlich ist ja nichts ungewöhnliches an so einer alltäglichen Handlung - eigentlich.
Da ich es bei der drückenden Hitze und penetranten Sonneneinstrahlung draussen nicht sonderlich gemütlich finde und eine extrem Hautkrebsparanioa habe (erst seit dem ich mal meine Sonnenbrände aus der frühen Jugend zusammen gezählt hatte), meide ich schon fast vampirähnlich sämtliche UV-Strahlung.
Und das mir jetzt niemand mit solchen klugen Tips wie eincremen kommt!

Nun denn, gesagt, getan. Wir packten ne Decke, Tabak und ein Handy ein und bewegten uns in unbestimmte Richtung von unserem Domizil fort.
Nico meinte, dass er, als er letztes Jahr um die gleiche Zeit, mal mit seinem Fahrrad eine Tour gemacht hat, auf einen See ganz in der Nähe gestoßen zu sein. Auch nach mehrmaligen Nachfragen konnte er die Entfernung nicht genauer spezifizieren und durch seine Angaben rechnete ich mit mindestens 10 Kilometer Fußmarsch und war entsprechend gelaunt.
Ein Zwischenstop beim Türken später (ja, verdammt! ich hatte Hunger!!) und noch etwa 3 Kilometer munteren BundeswehrStandardMarschtempos (hmm, nach 23 Monaten Bund habe ich das noch nicht ganz rausbekommen) waren wir tatsächlich an einem niedlichen kleinen See, der gerade so über die Teichgröße kam.
Mit ner Dose Bier in der Hand machten wir es uns gemütlich und ließen die WG-Seele baumeln. Da wir in solchen Momenten in das primitive Stadium eines Standardmannes zurückfallen, quatschten wir über alle möglichen Themen, in männlich detailierter Art und Weise, versteht sich.

Nico auf einer Bank, ich auf der Decke starrten in den wolkenlosen Himmel. Ich beschrieb gerade sehr ausführlich eine sehr blutige Angelegenheit, worauf Nico antwortete und plötzlich mitten im Satz innehielt. Irritiert sah ich auf und erblickte in nicht ganz drei Meter Entfernung (also in absoluter Hörweite) ein etwa 4 jähriges kleines Mädchen, welches uns anstarrte.
Verdammt! Ich rechnete spontanen Geschrei, Tränenfluten und hilflos verstörtem Brabbeln (weiß ich doch nicht, wie kleine Kinder in dem Alter auf blutige Dinge reagieren, die sehr detailreich umschrieben werden...). Doch da war auch schon die Mutter zu dem Kind und es stellte sich raus, dass weder Mutter noch Tochter deutsch sprachen, eher russisch.
Puh! Noch einmal davon gekommen, ich hätte es mir wohl nie verzeihen können, durch simples männliches Geschwafel einem Kind ein waschechtes Trauma zu verpassen...

--- cut ---

Ein Sommerwochenende naht und das erste richtige Fullhouse des Jahres bahnt sich an. Ingesamt sechs Leute werden in dieser 42 qm Wohnung hausen und - so sieht es das WG-Gesetz § 3 Absatz 2 vor - eine Menge Spass haben.
Doch vorher muss ich hier noch ein paar Dinge richten....

Soviel aus meinem Chaos....

Bis bald,
harlequin
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Sonntag, 22. Juli 2001

Anders sein...

moin!

In einer Geburtstags Mail wurde ich aufgefordert, so anderes zu bleiben, wie ich angeblich bin. Nun, es scheint so, dass hier im Internet Worte auf eine besonders empfindliche Goldwaage gelegt werden.
Ich bin mir schon bewußt, dass ich nicht ganz so bin, wie manche Person mich gerne hätte - mich gibt es halt nicht im Versandhaus zu bestellen.
Aber wer sagt denn, ob diese Tagebucheinträge nicht automatisch generiert werden? Von einem virtuellen 'alter Ego', welches sich schon seit Jahren von mir abgespalten hat?

Herr Gott, lass Sinn für Humor regnen, es gibt so viele verbohrte Menschen auf deiner Erde, dass es mehr als überfällig ist.

In der Hoffnung, dass die kommenden Niederschläge etwas Sarkasmus und Zynismus mit sich bringen, fange ich nun mit meinen eigentlichen Tagebucheintrag an:

Italien scheint im Moment ziemlich in der Tinte zu sitzen. Da schafft ein Vulkan Grillatmosphäre, lockt somit hunderte von Extrem-Grill-Fans an und verursacht damit eine nicht zu deckende Nachfrage an Grillfleisch.
Sollte es allerdings mit den Eruptionen noch weiter gehen, könnte sich auch dieses Problem bald ergeben: Die Dörfer rundrum werden dann nämlich am größten Grillfest des Jahres teilhaben. Bei der Geschwindigkeit der lokalen Behörden ist anzunehmen, dass es auch jede Menge Grillfleisch geben wird, auf zwei Beinen zwar, aber es soll ja Leute geben, die vor nichts zurück schrecken - ausserdem kann man mit genügend Ketchup drüber fast alles essen...

Achja, dann war da noch der G7 + Russland Gipfel. Hach, war das schön, erneut zeigten gerade deutsche Gastrandalierer, wie die so berühmte 'Wertarbeit' auszusehen hat. Es ist schon erstaunlich, dass trotz der rigorosen Kontrollen an den Grenzen und in Genua selbst eine solche Eskalation überhaupt möglich war.
Meine Vermutung geht in die Richtung, dass es gerade durch dieses enorme Aufgebot an Sicherheitskräften zur Verschärfung kam, aber darüber sollen sich andere streiten.

Kurz ist der Eintrag, aber er ist zumindest da, was man vom Sommer nicht sagen kann.

Bis bald,
harlequin
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Sonntag, 15. Juli 2001

25 - stopp - nich leiser - stopp

moin!

So, da wär ich wieder. Obwohl erst ein Tag seit dem letzten Tagebucheintrag vergangen ist, kommt es mir vor als wäre schon wieder ein ganzes Jahr an mir vorbei gezogen...ähm...moment mal.... Verdammt! Es ist schon wieder ein Jahr vorbei! Gute Güte ich bin über Nacht ein Jahr älter geworden!
Wie konnte das nur geschehen? Ich habe das über 360 Tage nicht bemerkt, dieser schleichende Verfall der Jugend, so lange hat er sich unter der Oberfläche verborgen und nun bricht er mit einem Mal aus!
Ich bin zutiefst erschüttert. Mein Personalausweis hat mir offenbart, daß ich nicht nur ein Jahr älter geworden bin, sondern dieses Mal auch das viertel Jahrhundert gesprengt habe.

Na denn, es ist Zeit für eine Retrospektive:

Ich wurde an einem gewittrigen Abend vor 25 Jahren in das Licht dieser Welt gerissen. Dabei übertreibe ich nicht im geringsten, denn ich hatte muntere 2 Wochen Verspätung, was die Ärzte dazu trieb, mich auf sehr kaiserliche Art und Weise in das Rampenlicht des Kreissaales zu befördern.
Ich denke, daß darin der Grund für meine spätere Abneigung gegen zu grelles Licht liegt - aber da streiten sich die Experten noch...
Meine Kindheit war, entgegen anders lautender Aussagen, sehr wohl behütet und schön. Meine Oma brachte mir die entscheidenen Dinge des Lebens bei, auf nem Fahrrad fahren, Schuhe zubinden, die Uhr lesen, meinen Namen schreiben, bis 20 zählen und die Grundlagen der Addition und Subtraktion.
Dies half mir schon früh Eindruck zu schinden, so war ich schon mit 6 Jahren verlobt. Doch nach ein paar wilden Jahren leben wir nun schon länger in Trennung.

Mein Vater brachte mir das elektrische Element näher, zu nahe, wie sich später herausstellte, denn ich habe konsequent alles ausprobiert, was man nur als Kind ausprobieren konnte - fragt meine Tante, ihr Plattenspieler hat mich nicht sehr lange überlebt...

Meine Mutter brachte mir die häuslichen Dinge bei. Dank ihr bin ich nun ein komplett ausgestatteter moderner Mann, der kochen, bügeln, nähen, eine Waschmaschine im Schlaf bedienen und - mit sehr viel Glück - stricken kann. Danke Mama!

Es folgte meine Jugend, oft auch Pubertät genannt. Ich ließ mir keine Frechheit entgehen, war bei der Lehrerschaft aufgrund meiner Kommentare so beliebt, daß sie sich am Ende eines Schuljahres oft bei mir bedankt haben. Leider sind die meisten dann auch bald in den Ruhestand gegangen...
Oh, die Liebe, ja, die ist eine Sache für sich. Ich habe sie immer in vollen Zügen ausgekostet, Hals über Kopf passt wohl besser. Das erste Mal, das zweite, das dritte, das vierte, ach nein, das geht nun zu sehr ins Detail.

Der Beruf, siehe Schule.

Die Armee, schande über sie! Jawohl! Wegen ihr und einer unglücklichen, natürlich nicht wohl überlegten Liebe in Hamburg habe ich mit dem Rauchen angefangen. Ergebniss: Etwa 23000 Zigaretten, 20 Zigarren, 200 Zigarillos in 22 Monaten. Ja, ich habe das nachgerechnet!!
Aber die Armee hatte auch was Gutes: Die Freundschaft zu Nico, die im Moment seit einem Jahr und vier Monaten in unserer WG ihren Höhepunkt erreicht...

Tja, nun sitzte ich hier, ein viertel Jahrhundert auf dem Buckel und schwelge in Erinnerungen. Aber was bringt die Zukunft? Sicher, ich werde irgendwann mal 30, 35, 40, 96 Jahre alt sein, da besteht kein Zweifel. Doch der Weg dorthin ist wunderbar in dunkle Tücher gehüllt.
Ich weiß nicht was morgen kommt und ich will es auch nicht wissen. Ich möchte einfach halbwegs gesund werden/bleiben und weiterhin so liebe Freunde haben, wie ich sie jetzt habe.

Also, macht es gut und vielen lieben Dank an euch alle: Andrea, Anna, Anne, Antje, Banker, DJ, Fabienne, Frances, Kamikätzchen =^.^=, Kathrin, Melle, Melody, Nico, ozz, Rico, Soulhunter, Sven und Towanda. Ich hoffe, daß ich niemanden vergessen habe. Sollte dies der Fall sein, so bitte ich die Person hiermit schon jetzt um Vergebung, Gnade und die Gewährung eines Ablasses...
Danke und werdet/bleibt gesund!

Bis bald,
harlequin
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Samstag, 14. Juli 2001

Die Weltherrschaft, jaha!!!

moin!

Es ist vollbracht. Nach mörderischen Monaten des 20 stündigen Programmierens, begleitet von völliger Isolation von Öffentlichkeit und Sonnenlicht, ist die nächste Inkarnation von harlequin.de endlich fertig.

Wie ist es nun zu diesem Machwerk gekommen? Wer war mit daran beteiligt? Wie hat mich dieses Projekt verändert? Was bringt die Zukunft? Warum ich keine anderen Hobbies habe und seit Monaten nicht mehr auf der Osnabrücker Piste wildern war...
Lest weiter und ihr werdet es erfahren...

Alles begann in den frühen Morgenstunden eines diesigen Märztages. Düstere Gedanken beherrschten mich.
Nach einer Tasse extra starken Kaffee stellte ich eine Liste der möglichen Aktivitäten auf:
  1. Die Weltherrschaft übernehmen!
  2. Alle 0190 Nummern Anbieter mit einer gekonnten Callbackfunktion in den Ruin zu stürzen, damit ich endlich des Nachts vernünftig fernsehen kann
  3. Die Weltherrschaft übernehmen!!
  4. Die Zeugen Jehovas unterwandern und zum Wahren Glauben des gnadenlosen Kapitalismus führen
  5. Die Weltherrschaft übernehmen!!!
  6. Mit einem amerikanischen Spionageflugzeug einen internationale Krise zwischen China und den USA zu provozieren und letztlich einen kleinen Hackerkrieg zwischen den beiden Staaten ins Leben zu rufen
  7. Die Weltherrschaft übernehmen!!!!
  8. Die USA zu Panikkäufen am Rotterdammer Ölhafen zu bewegen, um hier in Deutschland die Autofahrer zu ärgern
  9. Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!
  10. Bei Solitär mehr als 8500 Punkte erreichen
  11. Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!
  12. HandstandanderWand üben bis mein Kopf blau anläuft
  13. Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!!
  14. Meine Homepage mutieren zu lassen, alte Sachen wieder online stellen, neue Funktionen ausprobieren
  15. Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!!!
  16. Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!!!!
  17. Die Weltherrschaft übernehmen!!!!!!!!!!
  18. etwas gegen die Stimmen in meinem Kopf tun!
Nachdem ich die Punkte 6, 8 und 10 abgehakt und die Punkte 2, 4 und 12 auf einen späteren Zeitpunkt verschoben hatte, überdachte ich nochmal sehr genau die Punkte 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15 bis 17 und kam zu dem Schluß erstmal Punkt 18 anzugehen, um etwas Ruhe in meinem Schädel zu bekommen.
Blieb also nur noch Punkt 14.

Der erste Gedanke war, daß die ganze Homepage benutzerfreundlich und nicht mit Javascripts, Framesets,
Flashes (keine Ahnung wie die Mehrzahl von dem Zeug in neudeutscher, pseudoweltgewandter Rechtschreibung geschrieben wird...)
oder sonstigen unnützem, abartigem und völlig überbewertetem Spielkram (<< cool, rettet dem Dativ!!) verseucht sein sollte.
Aber es sollte schon mehr als ein Facelifting werden, einfach ein paar Logos austauschen konnte nicht der Weg sein. Die Lösung war und ist PHP. Es hat sich mittlerweile dermaßen etabliert, daß eigentlich kein Weg dran vorbei führt.
Ich machte mich auf die Suche nach verschiedenen Lösungen, Portalsoftware, Newssysteme, Weblogger Systeme, etc. Die Auswahl ist riesig, aber nichts von dem was ich fand - und das war eine Menge, fragt mal meine Festplatte - befriedigte meine Ansprüche vollständig. Ausserdem sah ich nicht ein, auf jeder Seite meiner Homepage einen Copyright Hinweis von der Software zu lassen, wo doch das restliche Design ausschließlich von mir käme.
Und solche Hinweise einfach weglassen ist nicht die feine Art, um die Arbeit des Autoren zu würdigen. Gar zu behaupten man hätte die Soft komplett selber geschrieben wäre idiotisch, da jeder halbwegs bewanderte Surfer oder Webdesigner anhand des Quelltextes dies ohne Probleme widerlegen kann. Ausserdem ist so etwas Betrug und verstößt gegen geltendes Recht.
Es darauf ankommen lassen ist dumm, denn man weiß nie, wen man auf die Füße tritt und wie der jenige reagiert...

Nun denn, ich mußte einen anderen Weg gehen, also setzte ich mich hin und fing an den Kram halt selber zu programieren.
Es war einfacher als ich dachte, Probleme traten nur bei den beiden CGI - Skripten (Gästebuch und Tagebuch) auf. Dank der Hilfe von mnenomic, der das ursprüngliche Tagebuch Skript fabriziert hatte, waren diese dann aber auch sehr schnell aus der Welt geschafft.

Was kann ich noch sagen? Ich weiß das die Site hier nicht komplett ist, es vermutlich auch nie sein wird/kann, aber ich tue mein bestes und scheine langsam auf den richtigen Weg zu sein.

Ich möchte mich bei einigen Menschen bedanken, die diese Site ermöglicht haben (ja, nun werde ich rührselig...)
  1. Richard Strauss für Also sprach Zarathustra
  2. Sepultura
  3. Slayer
  4. Thomas D.
  5. der IRA, RAF und ETA für das Bombenwetter, welches sie immer gerne verbreitet haben und es auch weiterhin tun.
  6. mnenomic für seine Engelsgeduld, mit der er mich dahin gebracht hat, wo ich nun bin (nein, nicht nur an den Rand des Wahnsinns, sogar noch einen Schritt weiter)
  7. Nico, dafür das er mich in letzter Zeit einfach in Ruhe gelassen hat und ich im stillen Kämmerlein meinem Irrsinn verfallen konnte ;-).
  8. Antje und der Bundeswehr, dafür das sie mir Nico vom Hals gehalten haben :-).
  9. Kamikätzchen =^.^= für die konstruktive Kritik und die Stunden im ICQ...
  10. ALDI, für das gute aber billige Essen
  11. Den Typen, der immer unseren Briefkasten mit Werbung vollstopft - obwohl wir nen Aufkleber angebracht haben: "Wenn du hier Werbung einwirfts wirst du in der Hölle schmoren...." - Er hat es so gewollt >:-).
  12. Allen Spamern, die mir mein E-Mail Konto zupflastern. Ich werde euch finden und über ganz kleiner Flamme rösten!!! HAHAHAAHAHHAAAAHAA!!!!
  13. Zu guter letzt noch den Stimmen in meinem Kopf, für all die lustigen Ideen.
Und nu feier ich rein in das viertel Jahrhundert!

Bis bald,

harlequin
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Donnerstag, 05. Juli 2001

Hot Baby, hot!

moin!

Ja, ihr seht richtig, ich habe einen alten CPU-Lüfter zweckentfremdet.
Mit sehr gutem Grund wohlgemerkt: Alles begann heute gegen die Mittagszeit, eines meiner Sinnesorgane meldete mir stetig steigende Temperaturen. Da ich mich nicht auf die alleinige Wahrnehmung einiger äußerst unpräziser Nerven eines menschlichen Körpers verlasse, wollte ich es natürlich genauer wissen.
So schaltete ich einen meiner Rechner ab und wartete, daß er sich bei geöffnetem Gehäuse auf Zimmertemperatur abkühlte. Nach etwa einer halben Stunde war es dann so weit, ich schaltete die Mühle wieder an, bewegte mich schnellstens ins BIOS und schaute dort die Temperatur der CPU nach.
Da moderne Rechner sehr schnell auf Temperatur kommen, rechnete ich eine recht großzügige Toleranz ab und kam zur Erkenntnis, daß die Raumtemperatur etwa 28 Grad Celsius beträgt.

Zu warm um an einem Rechner zu arbeiten!

Aber meine Improvisation funktioniert recht gut und dem Arbeiten steht nichts mehr im Wege...

Ups, I do it again! :-)
The next face of harlequin.de

Sehr bald....

burn baby, burn! ;-)

Bis bald,
harlequin
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Freitag, 29. Juni 2001

Aus Redmond was neues...

moin!

Ich gebe zu, daß ich etwas im Verzug bin, aber hier mache ich sowieso was ich will...
Die Firma, die in Verbindung mit Bill Gates gebracht wird ist böse!
Und kommt mir jetzt nicht mit: Innovation durch Monopolismus, Wettbewerb durch intelligentes Marketing, Chancengleichheit oder 'Hey, Solitär ist aber nett!'.

Ich mag diese Firma nicht und würde aus ideologischem Fanatismus auch nie einen Job bei dieser 'ehrenwerten Organisation' annehmen.
Wie ehrenwert sie ist zeigt sich zum Beispiel am Umgang mit der OpenSource Bewegung. Von einem Krebsgeschwür ist da die Rede. Anzeigen in Computerzeitschriften der letzten Monate zeigen dies, ebenso die Aussagen aus den Führungsebenen dieses Molloches.

Es bestand Hoffnung, Richter Thomas Penfield Jackson erließ die Aufsplittung des Konzernes in mehrere kleinere, von einander unabhängige Firmen bzw. Abteilungen.
Die Firma ging in Berufung, diese bewirkte, daß nun das Urteil als zu hart wieder in die nächste Runde der amerikanischen Gerichtsbarkeiten geht. Mit der Anordnung ein milderes Urteil zu fällen...

Schönen Dank auch!

Etwas anderes:
Die Tage wurde der Bachmann Preis verliehen, ein Literatur Preis. Der ORF übertrug in dem Zusammenhang einige Videostreams, unter anderem auch eine Lesung mit anschließender Analyse/Kritik. Melody gab mir den Tipp und es war dann auch eine Bereicherung.

Also gegen die dort aufgebotene, pseudo-intelligente-hochgradigabgehobene-weltfremde Jurie ist das literarische Quartett ein Glanzstück an Mainstreamunterhaltung.
Ich glaube unser Literaturpapst hätte dieser illustren Runde dort gehörig eingeheizt - mit Wonne!
Es ist kein Wunder, dass manche Menschen einen Bogen um Bücher machen, die nicht mit Namen wie King, Konsalik oder J.K. Rowling verziert sind. Wer solch ernsthaft selstame Menschen, mit der Ruhe und Beharrlichkeit eines galoppierend Wahnsinnigen einen derartigen Unfug reden hört, der hat danach nicht wirklich Lust auf literarische Experimente...

Bis bald,
harlequin
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Donnerstag, 28. Juni 2001

And again, Wahrheiten....

moin!

Ich weiss nicht ob heute ein guter Tag dafür ist, aber ich versuche es trotzdem:
Die Wahrheit!
Okay, bevor ihr nun anfangt, Mutmaßungen anzustellen, ob ich bis jetzt ausschliesslich gelogen habe (nein, habe ich nicht...) oder mir nen Job als Politiker suche (wie? mit der Wahrheit???), kurz noch ein Hinweis: Dieser Eintrag dreht sich um ein paar subjektive Gedanken eines Subjektes (ergibt doppelte Subjektivität eigentlich automatisch Objektivität oder einfach nur einen Haufen Unsinn?), welches objektiv betrachtet wohl als fast normaler Mensch zu bezeichnen ist :-).

Gibt es sowas wie eine definitive Wahrheit überhaupt? Klar, könnte man meinen, schließlich ist schwarz ja schwarz und nicht weiß und andersrum.
Ich glaube aber, so irrsinnig sich das vielleicht für manche Menschen anhören mag, dass das was wir als Wahrheit empfinden nur aufgrund unserer persönlichen Erfahrung/Erziehung/der Umwelt/der Gesellschaft oder präziser ausgedrückt, durch irgendwann einmal festgelegte Regel/Gesetzmäßigkeiten als Wahrheit erscheint.
Nehmen wir die Farbe Schwarz (jaja, ich weiß es ist keine Farbe, aber darauf will ich nicht hinaus): Schwarz ist die Farbe der Trauer, jedenfalls grob ausgedrückt. Der Weltbürger wird natürlich gleich anmerken, das in Japan die Farbe der Trauer Weiß und eben nicht Schwarz ist.

Im ersten Moment scheinen Dinge zu schnell als wahr oder falsch, aber wenn man länger darüber nachdenkt kann sich das ändern.

Nächstes Beispiel: Jemanden zu töten ist unumstritten falsch. Solange es sich vermeiden lässt jedenfalls. Wenn man nun aber die Wahl hat, einen Amokläufer zu töten, bevor er die Bombe im Einkaufszentrum zündet? Man kann ihn nur mit einem gezielten Schuß aufhalten, sonst sterben hunderte?
Da sieht der Akt des Tötens schon etwas anders aus. Man fängt an abzuwägen, was richtiger wäre. Aber kann man eine solch fundamentale Wahrheit, jemanden zu töten ist falsch, abwägen?

Etwas weniger extremes: Wenn wir unsere Erde betrachten, dann ist oben der Nordpol unten der Südpol. Das ist wahr. Jedenfalls war es das zu dem Zeitpunkt, als man sich darauf geeinigt hat.
Doch auf was stützt diese Behauptung? Na klar, der Globus! Muss man sich ja nur angucken. Wenn du die Schrift lesen kannst, hälst du ihn richtig rum und dann ist Norden oben...
Wahr, doch zu einfach.

Man kann solche Beispiele bis in die absurde Unendlichkeit fortführen, es würde sich aber nichts an der Tatsache ändern, dass es für alles mehr als eine einfache Wahrheit gibt.

Ich wollte eigentlich nur ein wenig zum Nachdenken anregen und vielleicht ein wenig das Unterbewußtsein kitzeln, hin und wieder mal aus einem anderen Blickwinkel auf eine Szene zu schauen.
Manchmal lohnt es sich :-)

Bis bald,
harlequin
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Mittwoch, 27. Juni 2001

Fundamentale Wahrheiten, Part II

moin!

Gestern fing mein Tagebucheintrag mit fundamentalen Wahrheiten an, mal gucken ob ich das nochmal hinkriege:
Ein kleines Gebet:
"Bewahre mich davor zu wissen, was ich nicht wissen muß. Bewahre mich davor, auch nur zu wissen, daß es Wissenswertes gibt, von dem ich nichts weiß. Bewahre mich davor zu wissen, daß ich beschlossen habe, nichts von den Dingen zu wissen, die nicht zu wissen ich beschlossen habe. Amen."

Dabei sollte man das folgende Gebet auf jeden Fall anhängen:
"Herr, Herr, Herr. Bewahre mich vor den Konsequenzen des obigen Gebetes. Amen."

Diese weisen Zeilen stammen aus dem Buch "Einmal Rupert und zurück" vom kürzlich verstorbenden Douglas Adams. Es gehört zu den Kultromanen "Per Anhalter durch die Galaxis"...

Die Woche wird von Tag zu Tag besser, die Arbeit flattert nur so ins Haus und ich habe auch noch Spass dabei. Ich könnte mich fast daran gewöhnen :-)...

Erstmal Frühstück. Es gibt viel zu tun und Nahrung ist wichtig :-).



Bis bald,

harlequin
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Dienstag, 26. Juni 2001

Fragt Bill!

moin!

Beim Surfen durch die unendlichen Weiten des Netzes stößt man hin und wieder auf ganz fundamentale Wahrheiten:
  • "Hey Mark, I don't have a modem and can't connect to the Internet, can you fix this?"

  • "I removed some of the pins from my monitor cable because it didn't seem to fit right, now it's not working at all...can you fix my computer?"

  • Hey Sally, Can you fix my Internet, everytime I visit a website it says my host is unknown"

    "NO! NO! Now Go Away Before I Replace You With A Very Small Shell Script!" You say...


Hier zu finden: www.thinkgeek.com

Also fragt nicht!

Ich habe ausserdem beschlossen, meinen diesjährigen Geburtstag ganz leise, im engsten Kreis zu feiern. Ich und mein Ego werden eine Flasche Sekt köpfen, etwas über vergangene Jahre senieren und dann feierlich beschliessen, das wir nicht mehr älter werden.
Ein Leben lang 25 Jahre alt. Ich glaube die ersten 3 - 4 Jahre wird es nicht extrem auffallen und danach schiebe ich meine Alterserscheinungen auf meinen exzessiven Lebenstil. Um der Aussage mehr Gewicht zu verleihen werde ich auf Dauer zwar Rockstar werden müssen, aber das kann ja nicht so schwer sein ;-)

Bis bald,
harlequin
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Montag, 25. Juni 2001

Rene räumt den Magen auf, nen Finger tuts auch...

moin!

Ein neuer wunderbarer Tag voller Arbeit beginnt. Nico hat sich für 10 Tage nach Süddeutschland verabschiedet, damit er dort an einen sehr sinnvollen Sanitätswettkampf verschiedener Armeen teilnehmen kann.
Seine letzten Worte waren: "Man kann sich nicht immer vor der Arbeit drücken..." Danke sehr und viel Glück auch!

Ich für meinen Teil werde mich wie immer gemütlich zurücklehnen die Leere unserer Wohnung, das Schweigen meines Telefones und die Leere in meinem Inneren voll auskosten.
Es ist schön, wenn man weiß wo seine Freunde sind, oder? Es gibt nichts schöneres als Nacht für Nacht sich im Bett hin und her zu wälzen, nie schlafend. Entnervt sich wieder vor den Rechner zu packen und weiter zu arbeiten.
Ich glaube das schlimmste, was man einem Menschen wünschen kann ist Einsamkeit. Nicht das ich einsam wäre, aber mein subjektives Empfinden widerspricht dort eindeutig den Tatsachen. Und wer ein Mensch der Bauchentscheidungen ist, der weiß was schwerer wiegt.

Zu etwas anderem: Moritz hat mich gestern auf eine kleine Spritztour in seinem neuen Wagen eingeladen. Es war sehr nett, kann ich nicht anders sagen :-). Männer sind doch alle irgendwie gleich. Irgendetwas gibt es immer, etwas ganz einfaches, technisch martialisches, womit man selbst den kultiviertesten Mann wieder in ein sabberndes Kind verwandeln kann.
Und in diesem Fall waren es 6 Zylinder, 135kw (+/- 5kw), mit allen erdenklichem Komfort (Klimaautomatik, alles elektrisch verstellbar, voll digitales Armaturenbrett, etc). Der Vortrieb dieses kleinen Monsters erzeugt mitunter eine angenehme Pulserhöhung, gern auch begleitet von Adrenalinanstieg und gestammelten Gefühlsausbrüchen.

Danach noch ein Besuch bei Olli, sechs Cheesburger bei BurgerKing abgerundet von etwas ICQ und mein Tag war wieder in Ordnung.
Bin bloss froh, das die Cheesburger nicht vor der Fahrt mit dem MoMobile in meinem Magen gelandet sind, dem edlen Innenraum seines Gefährtes wäre es andersrum wohl nicht wirklich bekommen :-).

So denn, die Vögel singen, der Kaffee ist heiß und meine Finger warmgetippt. Ich fange jetzt an zu arbeiten.
Euch einen guten Start in die neue Woche!



Bis bald,

harlequin

PS: Mein Kaffee ist mittlerweile kalt... *grummel*
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Samstag, 23. Juni 2001

Das Ende ist da, ja da drüben! :)

moin!

9:07 Uhr!?! Ich kann nicht glauben, dass ich um diese Uhrzeit, am zweitheiligsten Tag der Woche schon wach bin!
Völlig unverständlich sowas :-).

Aber wo ich schon mal hier bin, kann ich auch gleich einen Tagebucheintrag hinterlassen...

Ich habe mich in den letzten Tagen intensiv mit anrollenden Weltwirtschaftskrise beschäftigt und bin dabei auf folgende Dinge gestossen:

1. Die Welt geht unter, der Kapitalismus ist am Ende und ohne ihn kann es weder Reichtum noch Armut geben.

2. Verlasse dich bei solch' Weltuntergangsszenarien immer auf die Berichterstattung der Medien. Die wissen was sie tun, sind unvoreingenommen und sowieso allwissend.

3. Die Verluste, die sich durch Gewinnwarnungen ergeben, sind paradox. Sie entstehen ausschließlich durch Verdrehung und Fehldeutung der Tatsachen. Ursprünglich waren Gewinnwarnungen lediglich als freundlicher Hinweis an die Finanzbehörden dieser Welt gedacht, damit sie schon im Vorfeld den zu versteuernden Gewinn besser abschätzen konnten.
Durch Unwissenheit und mangelnde Erfahrung der Klein- und Großanleger, vor allen aber durch Boshaftigkeit der Kreditinstitute kommt es immer häufiger zu krassen Verlusten - trotz Gewinnwarnung.

4. Der Dollar ist nicht mehr Wert als die DM! Wir zahlen nur deshalb soviel DM für den Dollar, damit sich die USA endlich aus der industriellen Steinzeit zu einem vorzeigbaren Industriestaat entwickeln kann.
Aber so ist das mit den Ablegern der alten Welt, noch nicht mal ganz erwachsen, grosse Töne spucken, aber um Taschengeld betteln.

5. Volksaktien sind aller Übel anfang.

6. Der Neue Markt ist das einzige Heilmittel, die Hoffnung für unser aller Zukunft. Kauft Transmeta Aktien und ihr werdet erleuchtet. Oder kauft MS Aktien - aber sagt es niemanden.

7. Natürlich meine ich das hier ernst, würde ich es sonst im Internet schreiben, wo es JEDER lesen kann? Und die Erde ist eine Scheibe, passt auf, dass ihr nicht runter fallt.



Bis bald,

harlequin

PS: Alle hier genannten oder angespielten Firmenbezeichnungen sind unter Umständen eingetragene Markenzeichen der jeweiligen Firmen. Ich schreibe hier meine persönliche Meinung ohne von Konkurenzfirmen oder durch eine Pistole an meiner Schläfe dazu gezwungen zu werden.
Ausserdem sollte man nicht alles glauben, was über das Internet verbreitet wird. Elvis ist tot, VB Viren sind lame, AOL ist nur wegen Boris cool und ich habe an jeder Hand 6 Finger und 2 Daumen.

Bite me!
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Samstag, 16. Juni 2001

Werbung, die Abrechnung Part II

moin!

Erstmal etwas vorweg: Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, nur dann zu wetten, wenn ich weiss, das ich gewinne!
Tja, ich denke wenigstens ein Bier auf der Kieler Woche werde ich nicht bezahlen!

Und nun zu etwas völlig anderem, einem meiner Lieblingsthemen: Werbung im deutschen Fernsehen...
Als ich den letzten Text zu diesen Thema schrieb (irgendwann 1998) war das deutsche Fernsehen eine wahre Wüste, in der es nur sehr vereinzelt Oasen der Kreativität gab. Nach nunmehr fast drei Jahren wird es Zeit einmal einen Blick auf Werbung im deutschen Fernsehen, aber auch im deutschen Radio zu werfen. Achtung! Der folgende Abschnitt ist als Satire, Ironie und augenzwickender Humor zu sehen. Er wurde als das geschrieben und ist so gedacht. Ich kann keine Verantwortung für die subjektive Wahrnehmung einzelner Personen übernehmen, die ihre Rechte, Person, Firma oder Markenzeichen dadurch defamiert sehen. Danke für das Verständnis!

Was sich dort auftut hat sich verbessert, wenn auch nur vereinzelt. Die Qualität ist im Durchschnitt zwar angestiegen, wird aber durch ganz böse Einzelgänger gedämpft.

Fangen wir an mit Prominenten die werben:
1. Uschi Glas und ihre Kosmetikserie. Vornehmlich zu sehen auf Sat1:
Das aristokratisch, mediteran anmutende Ambiente schafft eine wohlige Atmosphäre, die den Zuschauer und die potentielle Zielgruppe (offensichtlich Terracotta vernarrte Frauen, im Alter zwischen 20 Jahren und Uschi Glas) auf die kommende Produktvorstellung einstimmen soll.
Ein junge, überaus ansehnliche Bedienstete in schönster schwarz/weiss abgesetzter Dienstkleidung probiert etwas verschämt an einem Kosmetikdöschen herum (wer mag ihr das im nachhinein verdecken, aber lest weiter...). Da öffnet sich unverhofft die Zimmertür und die Dame des Hauses betritt den sonnendurchfluteten Raum. Der darauf folgende Dialog in Kurzfassung:
   dDdH: "Was machen sie denn da?" Es klingt etwas mütterliches zwischen den Worten der
überaschten Arbeitgeberin hindurch.
Bedienstete: Entschuldigt sich in einer Mischung aus italienisch und deutsch, womit das Szenario
entweder eindeutig in einem südeuropäischen Land spielt, oder die angestrebten Änderungen im
Imigrationsgesetz nun schon auf Länder der EU angewandt werden.
Sie bekundet ihre Hochachtung für die erstaunlich weiche Haut dDdHs und erbittet eine Erklärung.
dDdH: "Dazu braucht es nicht viel."
CUT!
Schnitt auf ein Sammelsurium von mindestens acht verschiedenen Produkten, die alle den Namen dDdHs tragen.
Was will uns diese Werbung sagen (um mal Michael M. aus Bayern zu zitieren...)? Das eine junge Frau anfang 20 glaubwürdig vorgeben kann, sie sei auf die Haut einer Frau jenseits der 50 neidisch? Wenn für Uschi Glas 8 Produkte nicht viel sind, was ist dann viel?? Das deutschen Prominenten etwas am Wohlergehen der ärmeren südeupäischen Entwicklungsländern und deren Bewohnern liegt und sie deswegen den Einheimischen bzw. Eingewanderten einen Job als Angestellte vermitteln, oder zumindest die eigene Pflegeserie unterjubeln???
Oder, um die politische Krone hervorzuholen, das Uschi Glas noch nicht/nicht mehr genug Geld hat und sich wie andere Schauspieler weltweit für vorgeblich hervorragende Produkte prostituieren muss????

Naja, seht euch die Werbung an...
Bevor ich fortfahre: Uschi Glas engagiert sich sehr für mehrere Projekte und damit schon eine Menge erreicht. Sie ist dabei meiner Meinung nach beispielhaft.

2. Sir Peter Ustinov für eine Bank:
Wirbt auf seine sehr eigene, spezielle Art für eine Bank. "more than a bank..." ist dabei die Botschaft. Gute Spots, kein wirres Tamtam wie sonst von der Finanzindustrie üblich. Die Spots sind sympatisch, selbst wenn man nicht zur Zielgruppe gehört.

3. Thomas Gottschalk und sein Bruder für die deutsche Post:
Ohja! Die Spots für die deutsche Post gehören zu meinen Favoriten. Thomas Gottschalk hatte ich persönlich schon als ewiges Gesicht der Haribowerbung abgeschrieben, aber in der Kombination mit seinem Bruder und einem Produkt, welches für Männer in dem Alter irgendwie sinngemäßer erscheint als der weiche Kaugenuss, trifft er voll ins schwarze. Jeder einzelne der Werbespots wirbt im Prinzip für das gleiche Produkt, doch finden sie alle in verschiedenen Stimmungen/Szenarien statt und wirken bei weitem angnehmer als das folgende Promiwerbepaar..

3a. Manfred Krug und sein Tatortkollege für die Telekom:
Zugegeben für die Telekom zu werben ist im Moment nicht einfach. Gerade die Kleinanleger werden wohl bei jeder Werbeaustrahlung den Taschenrechner zücken und danach unter Tränen zusammenbrechen. Aber zum Thema!
Welche Zielgruppe soll mit einem Großteil dieser Werbespots angesprochen werden? Wohl nicht die Menschen des mittleren bis gehobenen Alters. Denn was interessiert den größten Teil dieser Gruppe der XXL-Tarif, bei dem man mit einem ISDN Anschluss sonntags, deutschlandweit im Festnetz zum Nulltarif telefonieren/im Internet surfen kann.
Meine Eltern haben keinen ISDN Anschluss, selbst wenn sie einen hätten (in meiner Familie haben einige aus dieser Generation einen ISDN Anschluss) würden sie nie auf die Idee kommen von einem solchen Angebot Gebrauch zu machen.
Also wird das vermutlich nicht die Zielgruppe sein, die vermute ich in der jüngeren Generation. Doch fühlt die sich wirklich von dieser Werbung angesprochen? Kann man sich überhaupt von einem Unternehmen angesprochen fühlen, das hundertausende DSL Kunden seit Monaten vor den Kopf stößt? Oder das durch seine Preispolitik dutzende von kleineren Telefongesellschaften und Internetanbietern in den Konkurs befördert hat??
Mhm....
Ich denke nicht. Schon gar nicht mit diesem Werbepaar, bei denen man sich immer wieder fragt, welchen Bezug sie wohl, ausser ihrer gemeinsamen Arbeit beim Tatort, zueinander haben mögen. Verwandt? Verschwägert? Wohl eher finanzielle Abhängigkeit...

Gehen wir lieber weg von den Promis, bevor ich zu der schon traurig anmutenden Maoam Werbung kommen muss, wo sich ein sonst respektierter Boxer dermaßen zum Löffel macht, das einem mehr als die Tränen kommen....

Abteilung Süßwaren:

Die Produkte Kinder Überaschung, Kinder Professorino (jetzt Kinder Prof. oder so ähnlich), Kinder Happy Hippo Snack, Kinder Country, Kinder Schokobons, Kinder Riegel werden auf das wirklich erbärmlichste beworben, was überhaupt möglich ist: Sei es das Eiswagenverschnitt fahrende Nashorn, oder die neunmal klugen Kinder selber, die wahlweise Lehrkörper, lächerliche Busfahrer und Pseudoschaffner hinters Licht führen.
Es wundert mich kaum, das die Geburtenrate in Deutschland so niedrig ist. Diese Darstellungen von Kindern, oder dem was die Eltern für diese kaufen sollten wirkt besser als die Pille und das Kondom zusammen.
Ich hoffe nur, das es weiterhin bewundernswert tapfere und couragierte Eltern gibt, die sich durch diese katastrophalen Marketinmassnahmen und Dingen wie den Teletubbies und den TurboPowerRangers abschrecken lassen.

Abteilung Alkohol:

Bier, das einzig wahre Warsteiner! Ihr kennt den Spot, in dem sich das frisch getraute Ehepaar auf die Hochzeitsnacht freut? Ja? Über die nette Schnur stolpert, einen herrlich erfrischenden Knall auslöst und als Krönung von den Freunden auch noch ein Bett Pfosten angesägt wurde, der daraufhin wegbricht, VOM EHEBETT!?
Das einzig Wahre an diesem Spot ist, dass ich das vermutlich alles andere als komisch fände. Es ist etwa so komisch wie ein Staubsaugervertreter, ein implodierender Fernseher, einstürzender Dachstuhl, plötzlicher Asthmaanfall/anaphilaktischer Schock/Herzstillstand oder andere herzerfrischende Geschehnisse, die bei der trauten Zweisamkeit auftreten könnten...

Abteilung Benzin:

Dea: Die Bekloppten von der Tankstelle, deren Konzerne einem die Kohle aus der Tasche ziehen und dann nichst ausser Klischees in ihren Werbespots auf die Sonne bekommen.
Shell: Michael Schumacher und schauspielerische Qualität??

Abteilung Handy/Mobiltelefonieren:

VIAG Interkom: Der Typ, der völlig verträumt mit zwei Portionen Eis seiner Liebsten entgegen eilt, die auf einem Balkon auf ihn wartet? Er passt nicht auf, betritt die Strasse und ist weg? Bzw. vor dem LKW, der gerade in dem Moment vorbeirast...
Dann der Brüller des Sprechers: "Wieder zu haben?" Dabei ein Schnitt auf die Frau.
Das ist schon besser, wenn auch ziemlich makaber. Doch über Humor lässt sich ja bekanntlich streiten...

Abteilung Entertainment/Musical:

Zu dem bedauernswerterweise verschiedenen Tolpatsch gibt es noch eine Steigerung: Die aktuellen Spots von Stella, die für eine Gruppenmusicalkarte werben sollen, die auf vier Personen zugeschnitten ist...
Fünf Freunde spielen Frisbee im Park, der eine verpasst die Scheibe, tauscht diese dann gegen eine Mine aus und wirft sie weiter zum nächsten. Bumm. Kommentator Spruch: Fünf ist einer zuviel!
Es geht weiter mit einer Familie in der U-Bahn. Familie (jep, sind auch 5) rein, die Türen schliessen und genau in dem Augenblick wird die Tochter rausbefördert. Zack. Gleicher Spruch...
Eine Jacht mit vier Frauen und einem älteren Herren, der wie dumm auf einem Sprungbrett hüpft. Gashebel betätigt, Jacht fährt los. Platsch. Mann weg. Gleicher Spruch.
Es gab noch eine Radio Werbung die dann aber etwas zu böse war, deswegen wurde sie auch wieder zurückgezogen: Bundeswehr, Kommandostimme: "Durchzählen!" "Eins...Zwei...Drei...Vier...Fünf!" Ladetätigkeiten sind zu hören, dann ein Schuss. Wieder: "Durchzählen!" "Eins...Zwei...Drei...Vier!" Es folgt erneut das gleiche Abschlusskommentar.
Bitterböse, aber zum Teil doch sehr witzig und orginell.

Bevor ich jetzt zum Schluss komme meine momentane, absolute Nummero Uno: Die e-sixt Werbung, in der ein Mann unbedingt einen BMW-Z3 haben will und alle Widersacher auf den Weg vom Flugzeug zum e-sixt Schalter aus dem Weg räumt. Bis auf den Genickbruch eines Mannes durchweg ein Meisterwerk an Werbung, gerade wegen der überaschenden Wendung!!

So denn, es hat sich was getan in der Werbung, aber die negativen Spots scheinen immer noch zu überwiegen. Vielleicht auch weil gerade orginelle Spots wegen angeblicher, aber zT auch tatsächlicher, moralischer Bedenken wieder vom Markt genommen werden. Ich gebe trotzdem die Hoffnung nicht auf!
Man sieht sich!! ;-)

Bis bald,

harlequin

PS: Alle hier genannten oder angespielten Firmenbezeichnungen sind unter Umständen eingetragene Markenzeichen der jeweiligen Firmen. Ich schreibe hier meine persönliche Meinung ohne von Konkurenzfirmen oder durch eine Pistole an meiner Schläfe dazu gezwungen zu werden. Desweiteren habe ich nicht vor Lebensmittel zu vergiften, Tankstellen in Brand zustecken oder kleine Kinder zu foltern, damit sie Fleckenzwergen und dummer Schokoladenwerbung entsagen. Es gibt Produkte, die ich kaufe obwohl ich deren Werbung dämlich finde, und andere Produkte die ich nie kaufen würde, auch wenn deren Werbung genial ist.

Ich hoffe das war eindeutig!
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Samstag, 02. Juni 2001

Entspanntest Kloppen auf die Zocker...

moin!

Mal wieder ein Album nach meinen Geschmack. Jedem zu empfehlen, der gute Texte in Kombination mit schon fast epochal anmutenden Musiksets mag ;-).
Einen Wermutstropfen gibt es aber: 'Lektionen in Demut' ist nicht unbedingt zum Autofahren geeignet.

Nach einer Woche unermüdlichem Perl und PHP coden gönne ich mir heute mal eine Auszeit: Netzwerkparty. Mal wieder Jagd auf neue Opfer eröffnen. Die Webcam geht mit und wird euch evtl. (falls kein Einspruch von den anderen Teilnehmern erfolgt) einen Eindruck vom Massaker bieten.
Männer in der Neuzeit. Beraubt so vieler Rituale ziehen sich in eine der verbliebenen Nischen zurück und fröhnen dem sinnlosen Spielen.
Da das Pfingstwetter in diesen Breitengraden ohnehin zu wünschen übrig läßt, eine der wenigen Alternativen. Ausserdem stehen uns Zockern harte Zeiten bevor, zumindest wenn man der Gerüchteküche glauben darf: Es gibt hier in Deutschland einzelne Kommunalpolitiker die auf 'gewaltverherrlichende' Spiele einen saftigen Steueraufschlag einführen wollen. Angeblich gibt es sogar schon wohlwollende Gerichtsurteile in der Richtung. Vorsichtige Rechnungen behaupten, das ein Spiel wie QuakeIII dann zwischen 300,- bis 400,- Märker kosten wird. Schönen Dank auch!!

Doch nicht genug: Diverse CounterStrike Clans wurden schon abgemahnt, weil ihr Clanname und die entsprechende Internetadresse mit ansässigen Unternehmen verwechselt werden konnte und somit deren Rechte verletzt wurden.
Es gab keine vernünftigen Anschreiben in der Art: Hallo, ihr habt 14 Tage Zeit euren Namen/den Domainnamen abzuändern, ansonsten müssen wir leider gerichtliche Schritte einleiten.
Nö, gleich mit der großen Keule auf die Gamer, denn schließlich gehören wir mit zu den finanzstärksten Konsumenten in diesem Land...

Gravenreuths Erben... :-(

Was solls, irgendwann werden solche Abmahner ihre Quittung bekommen. Spätestens wenn die Gamer und andere Abgemahnte gute Anwälte finden und damit selbst eine Rechtssicherheit haben....

in dem Sinne...
Bis bald,

harlequin

PS: Alle hier genannten oder angespielten Firmenbezeichnungen sínd unter Umständen eingetragene Markenzeichen der jeweiligen Firmen. Ich schreibe hier meine persönliche Meinung ohne von Konkurenzfirmen oder durch eine Pistole an meiner Schläfe dazu gezwungen zu werden. Desweiteren habe ich nicht vor meine teuer gekauften CDs im Internet zu verbreiten, auch nicht an gute Freunde. Und die im Internet zu findenen MP3s genügen meinen eigenen Qualitätsansprüchen nicht, deshalb sauge ich solche auch nicht.

Ich hoffe das war eindeutig!
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