disability
Freitag, 19. Mai 2000

Freitags wasch ich....

Moin!
So stelle ich mir einen fast idealen Start ins Wochenende vor: Gegen neun Uhr zurück nach Osnabrück fahren, weil ein paar Kameraden, mich eingeschlossen, noch den einen oder anderen wichtigen Termin hatten. Gut, ob diese nun alle unaufschiebar waren sei einfach mal so dahingestellt.
Termin abgeharkt, ein wenig vor dem Rechner gesessen, um dieses Entzugsgefühl in meiner Magengrube zu besänftigen, eine Ladung für die Waschmaschine sortiert, konnte es mit dem allfreitäglichen Aufräumen los gehen.
Schon faszinierend, welche Berge sich auftürmen, wenn man innerhalb der Woche nach hause kommt und keine Lust hat, auch nur einen Handschlag zu tun. Das saubere Besteck schwindet, die Aschenbecher quellen, und mein Zimmer wird zu einem Hindernislauf (irgendwie muss man ja seine Reflexe trainieren).
Während dieses gemeinsamen Putzwahns muss ich oft an die "gute, alte Zeit" zurück denken, als ich noch daheim bei meinen Eltern lebte.
;-) Was hat meine Mutter oft Wochenlang gezetert, dass ich meine Bude aufräume. Irgendwann habe ich mich halt dazu bewegen können, aber der Aufwand, den meine Mutter bis zu diesen Zeit getrieben hat, um mich soweit zu kriegen war enorm.

Die Zeiten ändern sich. Spätestens, wenn man seine eigene Wohnung hat.
bügelnder Weise...
euer harlequin
geschrieben von harlequin ( The early years.... ) :: Kommentare(0) :: Permalink ::
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